Bestandsimmobilien verbessern

Modernisierung finanzieren: Investitionen mit der Baufinanzierung abstimmen.

Eine Finanzierung sollte den Kaufpreis nicht isoliert betrachten, wenn eine Heizung erneuert oder das Gebäude energetisch verbessert werden muss.

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Wohnhaus mit Gerüst während einer energetischen Modernisierung

Was zuerst prüfen?

Für geplante Dämm-, Fenster- und Heizungsmaßnahmen empfiehlt sich eine fachliche Bewertung des Gebäudezustands und eine belastbare Kostenschätzung. Bei mehreren Maßnahmen können Reihenfolge und technische Wechselwirkungen entscheidend sein.

Fördermittel nicht voraussetzen

KfW- und BAFA-Angebote können sich ändern. Voraussetzungen, Antragstermine, mögliche Kombinationen mit Darlehen und die Rolle zugelassener Energieeffizienz-Experten müssen vor Auftragserteilung anhand der aktuellen Programmunterlagen geprüft werden.

Kredit und Liquidität

Planen Sie einen Puffer für Unvorhergesehenes ein. Ein zusätzliches Modernisierungsdarlehen kann die laufende Rate erhöhen und sollte nicht allein aus erwarteten Energieeinsparungen begründet werden.

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Wie lässt sich ein Sanierungsbudget aufstellen?

Trennen Sie notwendige Reparaturen von gewünschten Verbesserungen. Holen Sie für größere Arbeiten nachvollziehbare Angebote ein und prüfen Sie, ob Arbeiten voneinander abhängen. Eine neue Heizung kann beispielsweise andere Voraussetzungen haben, wenn zugleich die Gebäudehülle verbessert wird.

Beispiel: Reserve nicht vergessen

Bei angenommenen Maßnahmenkosten von 60.000 € entspräche eine zusätzliche Reserve von 10 % weiteren 6.000 €. Der Puffer ist nur eine Rechenannahme; wie hoch er sinnvoll ist, hängt vom Gebäude und der Verlässlichkeit der Kostenangebote ab.

Wann die Förderung prüfen?

Förderprogramme müssen häufig vor Beginn einer Maßnahme beantragt werden. Lassen Sie deshalb vor einer Beauftragung prüfen, welche aktuellen Programme und Fristen zu Ihrem konkreten Vorhaben passen. Nicht jede Modernisierung ist förderfähig.